#89 - Klima im Kopf
Shownotes
Wie wirken sich Klimawandel, Extremwetter und globale Krisen auf unsere Psyche aus?
Mag. Tobias Schabetsberger, klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe, über Klimaangst, Ohnmachtsgefühle und die psychischen Auswirkungen lokaler und globaler Krisen. Er erklärt, warum manche Menschen besonders belastet reagieren, wie Resilienz gestärkt werden kann und weshalb Selbstfürsorge, Austausch und aktives Handeln wichtige Schutzfaktoren für die mentale Gesundheit sind.
© Tobias Pehböck
Transkript anzeigen
00:00:02: Es gibt aber auch die maladaptive Klimaangst, also so die ungesunde.
00:00:07: Das ist das, weil man die Angst lebt und da werden schon nie so anzeichen wenn ich so merke dass ich mich bei Gesprächen nicht mehr richtig konzentrieren kann, weil ich mir so viele Sorgen über die Zukunft mache Wenn ich über längere Zeit nicht mehr kurz schlafen kann weil wir die Ängste einfach bekommen Und es kann schon nie gehen bis zur Panik erteilen.
00:00:30: Sonde Viertelstunde der Podcast aus dem Inviertel.
00:00:34: Wir begleiten Sie durch den vielfältigen Gesundheitsalltag!
00:00:40: Herzlich willkommen bei einer neuen Ausgabe unserer gesunden Viertelstunde.
00:00:44: und heute, liebes Publikum wollen wir sie zu einem ganz besonderen Thema mitnehmen nämlich die Auswirkungen von Klima- und lokale bzw.
00:00:52: globale Krisen auf die Psyche.
00:00:55: ja und die Welt verändert sich rasant.
00:00:57: Klimawandel, Extremwetterereignisse, Kriege, wirtschaftliche Unsicherheiten und gesellschaftliche Spannungen prägen ja unseren Alltag.
00:01:05: Viele Menschen erleben dabei Gefühle von Sorge-, Onmacht- oder Überforderung – doch welche Auswirkungen haben denn diese lokalen und globalen Krisen tatsächlich auf unsere Psyche?
00:01:18: Warum reagieren manche Menschen mit Angst, Erschöpfung oder Rückzug während andere wiederum Neukraft und Handlungsfähigkeit entwickeln.
00:01:27: Und genau darüber darf ich heute mit dem klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen Magister Tobias Schabetzberg sprechen.
00:01:35: Lieber Tobias, wir haben in der Vorbesprechung festgestellt Wir haben einige Bekannte sozusagen, wir sind uns noch nie über einen Weg gelaufen und fehlen gerade um ein Jahr also ein Jahr altes Unterschied ist einmal gleich gesagt wie sind per Tu?
00:01:50: Danke lieber Tobias dass du Zeit genommen hast.
00:01:52: Du bist ja von Wien auf zugeschaltet und ich möchte es gerne mal mit dir ein paar Begriffe durchgehen, zum Beispiel zu einem Begriff wie Klimaangst, Unmacht oder Solastilgie.
00:02:04: Was kann man sich darunter vorstellen bitte?
00:02:07: Also ihr unterscheidet ganz gern auch so einmal unter den direkten Folgen vom Klimawandel und den indirekten folgen.
00:02:14: also
00:02:15: das Direkte ist einmal wenn wir unmittelbar betroffen sind will zb von der Hitze im Sommer.
00:02:21: Die Hitze kommt immer früher und wir wissen, dass der Psychologie das führt zu mehr Konzentrationsstörungen auch zu mehr Aggressivität.
00:02:29: Aber also im Gesundheitswesen zum Beispiel zu mehr Notaufnahmen in der Psychiatrie.
00:02:34: oder jetzt die aktuelle Studie in Zirolo mal gemerkt hat mit dem Temperaturanstiegen kommt es generell auch mehr zur stationären Aufnahme weil einfach der Körper mehr belastet ist.
00:02:44: Das sind besonders ältere Personen betroffen oder Menschen mit chronischen Erkrankungen.
00:02:50: Und das andere große Thema, was wir zur Zeit auch noch haben sind so Extremwettereignisse mit den Jahrhunderthochwassern die wir in Oberösterreich oder in Niederösterreich und in Wien miterleben.
00:03:04: Und natürlich auch an anderen Thielen wo wir sehen dass die Menschen einerseits direkt betroffen sind und dass es aber dann eine solche Verzögerung gibt.
00:03:14: Im Ahrtal hat es der Studie gegeben, wo man sich das mit sechs Monaten Verzögerung angeschaut hat.
00:03:20: Wie die Diagnosen mehr geworden sind und man einfach sieht, dass da mehr Angsterkrankungen, da sind wir apostomatische Belastungsstörungen, mehr Depressionen aber auch mehr Substanzgebrauchstörerungen.
00:03:31: also
00:03:31: d.h.,
00:03:32: die Menschen haben mehr Alkohol gedrunken um sozusagen die Krise zu bewältigen.
00:03:37: und genau.
00:03:38: und aber den Kindern und Jugendlichen hat sie einiges gezeigt.
00:03:42: Und dann gibt's so So sagen wir ein bisschen mehr die indirekten Folgen, wo diese Begriffe auch dazu einordnen wird wie Klimaangst.
00:03:50: Das sind die Ängste vor den Folgen vom Klimawandel und da gibt es unterschiedliche Studien.
00:03:58: Wir haben jetzt selber gerade dabei das Repräsentativ für Österreich zu erheben.
00:04:04: Und Querschnitt durch ganz Österreich kann man sagen dass... Mal schauen, wo die zwei sind.
00:04:11: Ganz gemerkt haben wir sie noch nicht dass sie bei Klimaangst nicht nur Sorgen über die Zukunft haben, sondern wenn sie sagen, ich denke an die Zukunft, dann fürchte mir.
00:04:24: Dann habe ich Angst, wenn ja die Kinder an das Kindeskinderdenk stimmen.
00:04:28: Fünfzehn Prozent sehr zu und achtzehn prozent eher zu.
00:04:31: Das heißt wir haben da ein Drittel von Personen in Österreich, die sagen, ihr habt Angst, dann ja die Zukunft denkt.
00:04:39: Das begünstigt natürlich auch wieder andere psychische Erkrankungen wie Depressionen an der Krankung und ist halt zusätzlich ein weiterer Stressfaktor, von dem die meisten wahrscheinlich mehr aus genug im Leben haben.
00:04:54: Ja Tobias jetzt muss ich mal fragen, ich meine aus psychologischer Sicht ist ein normales Gefühl immer schwer zu beschreiben weil was ist denn normal?
00:05:01: Aber ich brich es einfach wirklich so runter Wann spricht man denn nur vor einem normalen Gefühl?
00:05:07: So Gefühle, wo man dann immer zwangsläufig vielleicht auch sagt.
00:05:10: Früher war es besser so auf die Ortenweise und wann spricht man von psychischem Problem?
00:05:16: Ich sage ja ganz gerne so Es gibt eine gesunde Klimaanst Und es gibt der unsunde Klima Angst.
00:05:22: Also wenn ihr etwas Angst vom Klimawandel habt Dann ist das einmal ein richtiger Reaktion Weil der Klimawandel ist gefährlich Ist bedrohlich Wenn wir nichts machen.
00:05:32: Und das darf man schon Angst machen.
00:05:34: Und Angst kann man ja auch helfen, ins Handeln zu kommen und ins Tun zu kommen.
00:05:38: Da geht es jetzt gar nicht darum dass ich das ganze Klimatime alleine löse sondern dass ich ein Stück weit auch mal was mache.
00:05:45: Es gibt aber auch die maladaptive Klimaangst, also so die ungesunde.
00:05:50: Das ist das, weil wir die Angst leben und da werden für mich so anzeichen wenn ich es so merke dass ich mir bei Gesprächen nicht mehr richtig konzentrieren kann, weil ich immer so viele Sorgen über die Zukunft mache, wenn ich über längere Zeit nicht mehr kurz schlafen kann weil mir die Ängste einfach bekommen Und das kann schon hingehen bis zur Panikattacken.
00:06:12: Also wir bieten auch über die Psychologists for Future kostenlose Beratung an für Klimainteressierte, engagierte Menschen und dass am Psychologinnen- und Psychotherapeutinnen diese mit dem Thema Klimawandel auseinandersetzen.
00:06:28: Wir haben da tolle Angebote.
00:06:29: einerseits kostenlosen Beratungen für Menschen, die wegen einem Klimawandler einfach Sorgen haben.
00:06:35: Da kann man schreiben am Beratungspunkt Austria psychologistsforfuture.org oder man schaut überhaupt im Internet unter psychologists for future.org.
00:06:45: da haben wir sehr viel Material, was hilfreich ist wie man Resilienz stärken kann, wie man selbst für Sorge stärken können.
00:06:52: also tolle Arbeitsplätze und auch Gruppenangebote wie zum Beispiel Kinderwohnstrotz Klimakrise oder wie kann ich achtsam in der Klimakriese bleiben?
00:07:04: Also Ein großes Angebot.
00:07:07: und gerne, wenn ihr merkt ich habe mir beschäftigt das Thema auch mit der mentalen Seite.
00:07:13: Schaut euch mal vorbei da gibt es viele tolle Sachen zum Anschauen und Kosten auszumitzen.
00:07:18: Ich
00:07:18: möchte gleich mit des Res gehen.
00:07:19: was kann man denn so unternehmen?
00:07:21: Weil so direkt in die Vermeidung gehen ist eine zielführend weil das Klima herrscht ja immer!
00:07:28: Genau, also die natürliche Reaktionsmöglichkeiten, den wir haben ist.
00:07:32: Also Kämpfen, Flüchten oder Freezing, also Unterwerfen – das ist ein Phänomen was befillend passiert wenn ihr mehr kämpfen und flüchten geht nicht.
00:07:43: dann kommt so dieser uralte Instinkt des Todstellens Und in unserer Studie haben wir auch gesehen, dass sie zehn, elf Prozent kraftlos fühlen.
00:07:55: Wenn Sie an dieses Thema denken und das man nun mehr Sorgen macht, sechs Prozent sich alleine gelassen fühlen mit dem Thema.
00:08:02: Das heißt, wir haben da schon viele hunderttausende Menschen, die mit diesem Thema einfach überfordert sind, alleine gelassend sind.
00:08:11: Da ist es wichtig rauszukommen.
00:08:14: was man dauerhaft nicht drinnen ist.
00:08:17: Die ersten Sachen, die man machen wird, die empfehlen wird in kurzen Sachen sozusagen ist als erstes einmal darüber zu reden.
00:08:28: Wenn ich drüber rede merke ich bin nicht allein.
00:08:31: anderen geht es ähnlich und das hilft mir schon mal ein Stück weit aus dieser Isolierung rauszukommen und dann merken da gibt's auch andere Menschen denen es ähnlich geht.
00:08:41: Und das Zweite, was ja immer wieder in meiner Praxis sehr eindrucksvoll zeigt am Handeln hilft.
00:08:49: Also so da geht es jetzt mir gar nicht um dass ich irgendwie komplett mein ganzes Leben aus dem Kopf stellen muss und alles anders machen muss sondern dass ich irgendwo mal beginnen mit dem Thema auseinanderzusetzen und dann auch zu schauen wo kann ich etwas machen?
00:09:06: Wo kann ich mich einbringen vielleicht auch gerade nochmal so mit meiner Expertise gut kann.
00:09:12: Also so positiv, wie wir in den ganzen Schwierigen ist das Thema so groß ist dass es so viele unterschiedliche Orten gibt sie für die Natur und für die Umwelt fürs Klima einzusetzen was man da durchaus anschauen kann.
00:09:25: mit sowas mache gerne was kann ich gut?
00:09:27: Und da dann so in meine Selbstwirksamkeit
00:09:30: kommen Kann man eigentlich Diese Thematik in Bevölkerungsgruppen einteilen, also wer ist da am ehesten davon betroffen?
00:09:38: oder in Generationen?
00:09:39: Also Stichwort sind es die jüngeren Generationen.
00:09:43: So die ganz genannten Zweiten haben wir noch nicht und darum habe ich auch dieses Forschungsprojekt initiiert.
00:09:49: aber wir wissen von den internationalen Studien oder einer psychologischen Praxis sie ist es dann tendenziell eher jüngere Menschen tendenzieller Frauen oder Menschen, die in diesem Bereich arbeiten.
00:10:01: Die vermehrt diese Klimaangst spüren.
00:10:04: und ich möchte diesen Begriff von Warners ein bisschen größer machen weil medial wird es ja viel über Klima angst gesprochen und das ist meistens ein Sammelsturium an Emotionen, die mit Angst verbunden sind, mit Wut, mit Hilflossigkeit, mit Trauer, mit Schuldgefühl, mit Schadengefühlen.
00:10:21: Und die Klimaangst ist ernst davon, aber meistens gar nicht so das Hauptthema.
00:10:27: oder gegen die Angst findet man schnell was.
00:10:30: Also kann man jetzt behaupten dass vielleicht dieser Klima-Angst auch andere Angst zugrunde liegt?
00:10:37: Oder eine andere Problematik?
00:10:39: Das haben wir alle gefühlt in unserer Berechtigung.
00:10:42: gerade das psychologische Sicht und die Angst hast du ja mal, dass da was ist.
00:10:47: Dass da ein Bedrohung da ist.
00:10:49: Wenn ich die Wut spüre im Zusammenhang mit dem Klimawandel dann bezieht sich bei den meisten Menschen, dass die Politik zu wenig macht oder dass die Wirtschaft zu wenig gemacht oder beim Menschen, die eher skeptisch oder vorsichtig sind in Klimawandeln vielleicht auch auf die Klimaschützerinnen der in Lebensstil bedrohen?
00:11:06: Also Wut heißt ja wiederum ist ein Zeichen von irgendwas, was wichtig für mich ist bedroht.
00:11:13: Und das Spannende des Themen ist immer auch, sondern um die Schuldgefühle weil der menschengemachte Klimawandel easier von Menschen gemacht.
00:11:22: also wenn man da so bissig genau schaut ist es eigentlich schon auch ein großes Thema was im Alltag oft verdrängt wird und was ja okay ist.
00:11:30: also so sie mit dieser Schuldfrage jetzt irgendwie auseinanderzusetzen dann würden wir auf einer gesellschaftlichen Ebene sehr viel Zeit verlieren, aber individuell kann ich das halt auch aus Motivation hernehmen und sagen okay.
00:11:44: Ich bin in einem System geboren, dem ich ja eh nicht klimaneutral leben kann, aber trotzdem kann man überlegen so was könnte ich beitragen damit mein Teil leister um diese Wende zu schaffen?
00:11:55: Weil du das jetzt gerade angesprochen hast seinen persönlichen Teil doch leisten Und die Wut dann noch dazu, und das schlechte Gewissen.
00:12:03: Inwieweit wirkt sich denn das jetzt vielleicht so generell auf gesellschaftliche Beziehungen aus oder sogar auch Freundschaften?
00:12:09: Wo man dann sagt okay da gibt es die Gruppe, die wirklich sehr klimafreundlich lebt und dann all jene, die ja vielleicht der Umwelt und dem Umweltgedanken nicht zu viel Beachtung schenken.
00:12:21: Wie funktioniert das dann untereinander?
00:12:22: Das stelle ich mir ganz spannend vor!
00:12:25: Ich spannend, ist auch herausfordernd.
00:12:28: Im Alltag, wir kennen es wahrscheinlich eh aus unserer aller Leben, dass es so Themen gibt zwischen schwierig, also die einfach schwierig sind weil es schon so polarisierte Stimmung da ist und mega spannend ist, da gibt's Menschen, die sind professionell in so einer guten Rolle drin aber sie sagen so in der Familie oder in den Voreinschaften schaffe ich das nicht über zu reden, weil diese Widerspruchlichkeiten so schwer auszuhalten sind.
00:12:56: Es geht sicher nicht darum irgendwie die anderen Personen zu missionieren sondern ich kann ja trotzdem in das Gespräch kommen und fragen so naja wie glaubst denn du dass es mit dem Klimawandel ist?
00:13:07: macht dir das Sorgen?
00:13:08: Wie glaubst du das weitergeht?
00:13:11: was werden deine Lösungsansätze und dass die Personen dann selber so ins Nachdenken kommen ob man die Genau, wir kennen das ja von unserem eigenen Leben.
00:13:22: Die besten Überzeugungen sind die auf die man selber drauf kommt und so kann man diese Gespräche führen.
00:13:30: Und ich glaube es ist schon wichtig diese Themen auch wenn man sich fit genug fühlt als anzusprechen aber dass man auch nicht in jeder Runde das immer sagen muss vor allem weil mit dem Thema überhaupt schon Stress macht's gerade am Anfang nochmal siehst ihr mehr mit Leitzucker zu verbinden, die das ähnlich sehen und da mal in eine Selbstlübsenkeit zu kommen auf all diesen wirklich schwierigen Themen kommen.
00:13:54: Waren wir das Thema Stress?
00:13:55: Sprich waren es mal Sorgen bereitet, wenn ich mir jetzt wie man bei uns so schön sagt richtig Annie diggert in der Thematik und die Sorgen auch immer größer werden hängt es in einer gewissen Art an Weise dann schon mit einer Resilienz zusammen dass es Menschen mehr trifft im Bereich von Klimaangst und andere Menschen weniger?
00:14:17: Oder ist es da auch schon wieder so der Umweltgedanke untergleichen.
00:14:21: Also ich mag diesen Resilienzbegriff, und ich verstehe Resilience als die Fähigkeit mit Kindernisten oder Herausforderungen umzugehen normal nicht gut umgehen kann.
00:14:35: Und die Klimakrise ist in dem Sinn auch eine Krise, weil unsere Handlungen reichen bis jetzt nicht aus was wir machen auf einer politischen Ebene, auf einer gesellschaftlichen oder von der wirtschaftlichen Ebene.
00:14:48: und Resilienz heißt dass sie trotzdem einen Umgang damit finden, der mit psychisch nicht überfordert.
00:14:54: und da ich eben so dieses ins Handeln kommen darüber reden die Emotionen gut zu regulieren.
00:15:00: ein wichtiger Punkt sind Die drei wichtigsten Punkte, würde ich sagen ist die ersten Farbe schon gesagt.
00:15:05: also erstens drüber reden.
00:15:07: zweitens Handeln in diese Richtung und das Dritte auf die Selbstversorgung achten.
00:15:11: Also es macht keinen Sinn, wenn wir vorsehen werden darin zu arbeiten.
00:15:16: Ähnlich wie im medizinischen Sektor, die Krankenpflegerin hat nach einem zwölf Stunden Dienst auch aufzuarbeiten weil sie nicht vierundzwanzig Stunden arbeiten kann und irgendwann muss man einfach Pause machen.
00:15:26: Und das gilt genauso für Klimathemen, für ehrenamtliche Arbeit.
00:15:31: dass man da auch eine Pause machen kann reingeht.
00:15:37: Weil du dich selbst für Sorge angesprochen hast, hättest da ein paar Tipps noch für unsere Zuhörerinnen und Zuhäurer wie man da ein bisschen schneller hinein findet weil ich glaube viele Menschen wissen gar nicht wo setzt man denn an wenn es um Selbstversorgung geht.
00:15:50: Also selbst für Sorge sind ja eigentlich lauter so Hausverstandsgeschichten.
00:15:54: Das sind alle Sachen, die ich weiß dass wir gut tun und die dann wegfahren, sobald im Stress werden.
00:16:00: also der Kärter mal dazu ausreichend schlafen, ausreichende Essen, sich gesund ernähren Bewegung zu machen, Sport zu machen Freunde treffen mit denen zu reden, Hobbes zu machen alles das was gut tut.
00:16:14: und wenn stressig wird dann denke man so na die freien Triefe halt nicht mehr weil Ich arbeite lieber was.
00:16:19: Also so das, was wegfällt wieder zu machen.
00:16:23: und es gibt eine ganz gute Frage die im Leben eigentlich auch ganz hyffreich sein kann nämlich so die Frage, was braucht ihr jetzt wirklich?
00:16:33: Und wenn dann in den inneren Dialog kommt ich brauche erst das Urlaub, dann kann er das vielleicht auch zusammen mit mir machen aber dann nur mehr so zu fragen, was brauchen wir wirklich?
00:16:41: okay, ich brauch gerade Ruhe, ich brauch gerade Erholung, ich Und wenn ich diese Frage konsequent stelle, ist das eigentlich immer so erkannt was zu meinen Bedürfnissen und wenn ich immer auf meine Bedürfenisse achte werde psychisch lang gesund bleiben.
00:16:56: Ja, lieber Tobias!
00:16:57: Wir sind dann mit der Zeit schauen etwas fortgeschritten.
00:16:59: es möchte die gern abschließend nur fragen gibt's eine Botschaft, die du vielleicht unseren Zuhörerinnen und Zuhänern somit auf den Weg gehen möchtest?
00:17:06: Wenns um Klimaangst und Klimasorgen untergleichen geht?
00:17:12: Ja, ich finde den total guten Ansatz den ökologischen Handabdruck.
00:17:17: Und da steht für jeden Finger für was man machen kann weil sehr oft geht es um Verzicht und dass er schlechter wird und dass wir es Angst macht.
00:17:28: Und dieser Handabdrück zeigt uns das wir es auch besser machen können.
00:17:33: Und das erste, der Daumen ist so.
00:17:35: Ich kann mir mal fragen was ist mir wichtig an dem Thema und wieso ist es mir wichtig?
00:17:39: Was steckt dafür wert dahinter da immer wichtig ist?
00:17:42: Als zweites kann ich mich dann fragen auf welcher Ebene kann man handeln oder macht auch etwas zu machen und zu tun?
00:17:49: Ist es die familiäre Ebene im Voreinschaftskreis in der Arbeit?
00:17:53: Das dritte ist dann, wo sind meine Stärken und was kann ich wirklich gut?
00:17:59: Und wie kann ich die dann auch einsetzen um für das Sache etwas zu machen.
00:18:03: Das vierte ist, macht es gemeinsam also so auf der Verbündete.
00:18:07: Gemeinsam sind wir stärker als alleine.
00:18:09: da kommen wir von einer individuellen Selbstwüchslungkeit in eine kollektive Selbstwirksamkeit.
00:18:14: und das fünfte ist, was sind Schritte damit ihr das umsetzen kann und ins Tun kommen.
00:18:21: Also kurze Kurz nochmal zusammengefasst darüber reden, ins Tum kommen und die Selbstversorgung nicht vergessen.
00:18:30: Ja wow!
00:18:31: Vielen herzlichen Dank, liebe Tobias.
00:18:32: Also da haben wir uns definitiv jetzt einiges mitnehmen können.
00:18:36: In Wien stirn natürlich für deine Forschungsarbeit.
00:18:38: alles Gute weiterhin und sagt noch mal vielen herzlichem Dank fürs Gespräch.
00:18:43: Danke.