#95 - Pflegende Angehörige

Shownotes

Pflegende Angehörige leisten Tag für Tag Enormes – oft still und ganz selbstverständlich.
Doch was passiert, wenn die Belastung immer größer wird und die eigenen Bedürfnisse auf der Strecke bleiben?
Christine Wally-Biebl, MSc, Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, zertifizierte Familienberaterin und Leiterin der Caritas Servicestelle für pflegende Angehörige in den Bezirken Ried und Braunau, spricht über Unterstützung und Entlastung.
Es geht um schlechtes Gewissen, alte Verletzungen, Selbstfürsorge und darum, rechtzeitig Hilfe anzunehmen.
Und auch um die Chance, die gemeinsame Pflegezeit trotz aller Herausforderungen als wertvolle Beziehungszeit zu erleben.

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00:00:02: Es sind meistens diese Beziehungsgeflechte, es sind die Beziehungen, die man zueinander hat.

00:00:07: Wenn eine Frau ihren Mann pflegt dann verändert sie oder was?

00:00:10: Dann ist das nicht mehr mein Partner sondern bin ich da praktisch die Pflegerin für diesen Mann.

00:00:15: Da geht's um ganz viele intime Sachen.

00:00:18: Wenn meine Mutter pflege, dann ist auch Umkehrung.

00:00:21: wenn Eltern alt werden, dann beginnt ja genau diese Umkehrerung dass die Eltern praktisch nimmer für sich viele Dinge entscheiden können und dann Würde gewahrt werden, der Respekt gewahrт werden und das ist oft nicht so einfach.

00:00:49: Herzlich willkommen bei einer neuen Ausgabe unserer gesunden Viertelstunde!

00:00:54: Heute liebes Publikum beschäftigen wir uns mit einem Thema dass vielleicht auch sie selbst betrifft oder einem Menschen in ihrem unmittelbaren Umfeld.

00:01:04: Es geht nämlich um pflegende Angehörige und dazu darf ich heute bei der akademischen psychosozialen Beraterin Christine Walli-Biebel zu Gast sein, und sie leitet außerdem die Caritas Servicetelle für pflegen angehörigen in den Bezirken Reed &

00:01:20: Braunau.

00:01:21: Herzlich willkommen von meiner Seite!

00:01:23: Danke fürs

00:01:23: Interesse!

00:01:25: Ich möchte jetzt gleich zu Beginn

00:01:28: eine

00:01:28: etwas persönliche Geschichte erzählen.

00:01:31: Es ist ja schon doch einige Jahre her, da ist mein Opa über die Weihnachtsfeiertage plötzlich verstorben und da ist uns einmal so richtig bewusst geworden was er in der Zeit davor alles so geleistet hat.

00:01:44: Er hat nämlich meine Oma über einen eher längeren Zeitraum gepflegt Und zugegebenermaßen, wir haben das gar nicht so wirklich mitbekommen.

00:01:54: Wie viel er da tagtäglich übernommen hat.

00:01:59: und da sind wir jetzt eben bei dem eigentlichen Thema wo man dann wirklich sagt es ist ein großes Thema aber kein lautes habe ich das Gefühl oder?

00:02:09: Es ist ein unsichtbares Thema und es passiert so schleichend.

00:02:15: Mir hat auch immer das ganz, ganz berührt wie noch frisch bei der Servicestelle war auf einer Geburtstagsfeier von Freunden.

00:02:21: und dann sagt auch Frau da war es neun Uhr oder halb neun.

00:02:24: Sagt sie jetzt muss ich nach Hause vor an der Mama die Tabletten geben.

00:02:28: Dann sag ich, wie lange machst du das schon?

00:02:32: Ja, das weiß ich jetzt nicht... Jeden Tag auch hin, gell?

00:02:38: Und das macht sie schon seit zwei Jahren oder drei Jahren.

00:02:41: Das ist ein ganz unsichtbares stilles Thema wo sich die Menschen selber gar nicht als pflegende Angehörige fühlen.

00:02:50: Ich wollte es gerade sagen, dass da vor jeden Tag gleich hin.

00:02:54: Aber sind wir uns immer ehrlich, dies ist ja... Aber man selber so vielleicht empfindet, aber es ist nicht einfach was

00:03:00: Gachs oder?

00:03:00: Nein.

00:03:01: Es ist nichts Gaches und es ist ja dann dieses Bewusstsein, wann ich mir da nochmal Freiraum brauche wenn ich auf Urlaub fahre das sonst wo dass ich dann ja auch organisieren muss manchmal schwierig oder ich sage dann irgendwann sowas nah weiss nicht Komplizierter ist, ich organisiere mal was es wie macht diese Pflege und so wird diese Belastung so schleichend Stück für Stück mehr.

00:03:24: Gibt's eine Schneeflockengeschichte ganz auf eine, wo zwei Vögel sich treffen?

00:03:32: Ich glaube das ist ein Eule in der kleinen Meise.

00:03:36: Es ist tiefer Winter und es schneit, schneit.

00:03:39: Und die Eule fragt eine kleine Meise wie geht's denn?

00:03:43: Und sie sagt du glaubst gar nicht aus was komischer Gedanken man kommt wenn so der Schnee so fällt und fällt sowieso auf was für Gedanken kommst Du!

00:03:53: Die kleine meise sagt Was glaubst Du?

00:03:56: wie viel wiegt eine Schneeflocke?

00:03:58: Und die Eule sagt Naja weniger wäre nichts.

00:04:02: Und dann sagt die Meise Pass auf Ich erzähle dir jetzt was.

00:04:07: Nämlich dieses, ich hab die Schneeflocken gezählt und bei der... ...dreihundert dreihunddreißigtausend achthundert vierundzwanzigsten also bei dieser Schneeflocke, die dort an drauf geflogen ist wenig als ein Nichts.

00:04:25: Ist diese Astwurde alle darauf an abgebrochen?

00:04:30: Und ich denke mal, das ist sowas was man nicht bemerkt und was ich auch dann in der Begleitung, in der Beratung erlebe wo die Menschen schon sehr hoch belastet sind.

00:04:42: Genau, da kommen wir jetzt zum eigentlichen Thema.

00:04:45: Worum geht es denn bei der Servicestelle für pflegende Angehörige?

00:04:48: Können Sie uns damals so ein bisschen den Umfang näher bringen?

00:04:53: Also die Servistelle ist entstanden durch einen Treffpunkt für ppflegende angehörigen Linz und dann ist in dem Treffpunkt dieses Bewusst-Warn, dass es manchmal auch Einzelgespräche braucht wo Menschen tiefer in ihre Geschichte eintauchen, wo die Belastung so spürbar ist was man dann in der Gruppe nicht nicht sagen will.

00:05:13: Und daraus ist es entstanden, dass es psychosoziale Beratung, Einzelberatung für Angehörige.

00:05:19: manchmal habe ja Familien da sitzen und es geht genau um dieses Thema zu stärken, zu stützen, für Entlastungen zu schauen miteinander, zu schauen das man wieder sich erlaubt nein zu sagen, sich auch zu fragt.

00:05:34: Nicht dieses Du musst pflegen sondern wie findet denn Pflege statt?

00:05:39: Also dass ich wieder mehr kommen kann.

00:05:43: Das ist unser Herzstück, psychosoziale Beratung für Angehörige.

00:05:48: Kostenfreies Angebot.

00:05:50: wir freuen uns über Spenden aber es ist ein kostenfreies Und es kann über einen langen Zeitraum gehen.

00:05:59: Als Kind habe ich manchmal Menschen, die kuhmen einmal und dann kuhm zu den Abständen von zwei bis drei Monaten wieder.

00:06:05: Jetzt habe ich auch manche, die rufen noch zwei Jahre wieder an.

00:06:08: Ich habe eine Wöchel, die Kuhmann vierzehntägig anfänglich in der Krise sogar wöchentlich.

00:06:13: Und wir machen auch Veranstaltungen.

00:06:15: Wir bieten Veranstaltung in Seminare für Angehörige, zur Psycho-hygiene, zur Selbstversorgung, zur Stärkung.

00:06:23: Veranstalter Auszeittage, Erholungstage, Paulerkurse – also das ist von jemandem demenziell erkranktes Budget.

00:06:29: die Kommunikation und Beziehung.

00:06:32: Wie braucht man das?

00:06:34: Und es ist unser Anliegen dass wir das Thema so wie wir zu Beginn angefangen haben dass man sichtbar macht, dass man aufmerksam macht.

00:06:42: Auf diese Situation.

00:06:44: Genau!

00:06:46: Ich glaube es sind ja ganz unterschiedliche Themen mit denen die Menschen dort zu kämpfen haben.

00:06:52: oder ist das zum einen einmal der Stress des Zeitmanagements dann dieser Mental Load wo einfach alles zusammenkommt?

00:07:00: Man muss so viel berücksichtigen.

00:07:02: Andererseits ist das dann vielleicht so ein schlechtes Gewissen.

00:07:06: Darf ich mal jetzt einmal Auszeit nehmen?

00:07:10: Und nachdem es ja in erster Linie um familiäre Verflechtungen geht, sind da vielleicht all die Kränkungen und so auch dabei.

00:07:16: Also ich glaube das ist ja ganz unterschiedliche Ansätze oder?

00:07:19: Ja

00:07:20: also ich merke so wie Sie sagen das hat alles ganz eine große Tiefe weil ich merkt so die Pflege dass mein Papa, meine Mama, meinen Mann zu essen hat dass er praktisch sauber ist alle diese Dinge Die scheitern manchmal Wortezeiten für die mobile Pflege oder... Aber es sind meistens diese Beziehungsgeflechte.

00:07:41: Es sind die Beziehungen, die man zueinander hat.

00:07:44: Wenn eine Frau ihren Mann pflegt dann verändert sie oder was?

00:07:47: Dann ist das nicht mehr mein Partner sondern bin ich da praktisch die Pflegerin für diesen Mann.

00:07:52: Da geht's um ganz viele intime Sachen.

00:07:55: Meine Mutter pflegt an dieser Umkehrung.

00:07:57: wenn Eltern alt werden dann beginnt ja genau diese Umkehrerung dass die Eltern praktisch nicht mehr für sich viele Dinge entscheiden können.

00:08:05: Dann bin ich Mutter und gleichzeitig muss aber die Würde gewahrt werden, der Respekt gewahrт werden.

00:08:11: Und das ist oft nicht so einfach und viel mit Ärger.

00:08:14: dann warum bist du so?

00:08:15: Viel mit Verletzung auch.

00:08:18: wieso machst Du diese Dinge und auch für diese alten Konflikte manchmal Ein Beginn der Pflege, weil ich nur was brauche von dir.

00:08:26: Weil jetzt pflege die und die gibt das so viel, weil dann kriege ich vielleicht endlich das, was ich nie gekriegt habe als Kind.

00:08:33: Und das sind sehr fatale, sehr schmerzliche Geschichten, wo so alte Kränkungen wieder munter werden.

00:08:41: Ja!

00:08:41: Das sind ja dann eben wie Sie gerade sagen, die wieder muntern werden?

00:08:44: Die waren ja vielleicht über Jahrzehnte nicht sichtbar gewesen... Und dann plötzlich auf einmal wird man mit Themen konfrontiert, wo man dann sagt.

00:08:53: Hey jetzt bin ich eh schon in einem Pflegethema drinnen was ja ein völliges Neuland vielleicht für mich ist und dann aber nur die die die Psycho sozialen Themen

00:09:05: oder?

00:09:06: Ja das sind genau die Dinge die dann zu einer Überlastung führen und es ist dann manchmal so dass dann plötzlich betrifft es nicht mehr nur die zwei Personen, sondern das ist die ganze Familie.

00:09:20: Und am schönsten ist natürlich auch ... ab und an, dass dann Geschwister da sitzen oder dass sie jetzt habe ich mal eine Online-Beratung gehabt wo sie für erwachsene Frauen Sorgen machen um die Mama, um den Papa.

00:09:36: Und wie Sie das machen können und wie Sie es aufteilen und das sind schon sehr schöne Sachen wenn man da ein Stück weit beitragen kann.

00:09:44: also Wertschätzung untereinander und wann sich die Gedanken machen und aber auch diese Balance zwischen für Sorge und Selbstsorge nicht vergessen, weil ich kann nur geben, wenn ich selber nur kopp.

00:09:57: Ja?

00:09:58: Und dann ist Pflege also so diese liebevolle Pflege dieser wertschätzende Pflege da macht es ein Sinn, weil die glaub schon das In Familien spürt man das, wie werde ich berührt?

00:10:10: Wie begegnen wir uns?

00:10:12: und das ist so was wertvolles.

00:10:14: Ist ja manchmal so dass die Menschen dann ab und zu fast zu spät kommen, dass sie einfach schon selber aus Pflichtbewusstsein, Pflichtgefühl dermaßen aufgeregt haben, dass man dann sagt Ich kann jetzt nicht mehr.

00:10:27: Also ihr erlebt es schon sehr oft, dass das sehr knapp ist Also, dass man schon vor der Vierhundertdreiandressischen Schnee fährt.

00:10:37: Schon noch nicht dort aber sehr knapp.

00:10:40: und wir sind auch bemüht.

00:10:43: Wir haben einen Vortrag pflege was nun, wo es auch ganz viel um diese psychosoziale Komponente Begleitung geht, auch um Unterstützung, aber um die psychosoziale Komponenten mit der wir praktisch proaktiv den anbieten.

00:11:01: In Firmen ist das schon passiert oder in der JKU, in Linz waren Kolleginnen schon immer wieder und das ist gut.

00:11:07: also Menschen einfach nur aufmerksam machen auf das Thema wo dann der Effekt da ist dass manche drauf kommen hey hoppala watamoi ah ja ich stecke da drinnen und ah ja da gibt's was.

00:11:18: und die merken einen riesen wandlern Generationenwechsel die jüngeren die kummern Diese Generation, so wie mein Mutter, meine Schwiegermutter sowieso.

00:11:31: Die wird jetzt neunzig und das ist ja tatsächlich manchmal pflegen... Achtzig-Jährige, neunzig-jährige oder neunzigjährige Zwerden.

00:11:40: Also das ist ein Altersgeschichte, wo es erstaunlich ist und da ist manchmal so dass die, ich muss das schaffen, mir muss das Kino, man geht nirgendwo hin, also das muss einfach gehen und das ist dann noch sehr stark.

00:11:54: Das ist in der jüngeren Generation anders Und das ist schön, schön zu beobachten.

00:12:00: und wann dann auch nur schon eine Liebe daraus.

00:12:03: und die will aber ich erlaubt mal einen einzusagen.

00:12:07: Das ist also wunderbar.

00:12:09: dann, gell?

00:12:10: Absatz der psychosozialen Beratung gibt es ja Informationen zum Beispiel rund um Karenzzeiten.

00:12:17: Also da gibt's ja auch wieder Unterschiedlichkeiten das habe ich gar nicht so gewusst.

00:12:23: Also man kann die Pflegehusbietskarenz wenn jemand wirklich sehr schwer erkrankt ist dass man sagt die möchte jetzt diese Zeit nur bei meinem Angehörigen sein Da muss die Firma mitspülen und es gibt da eine Entlohnung dafür.

00:12:40: Das weiß ich jetzt leider nicht genau, sechs Monate glaube ich und dann eine Verlängerung.

00:12:43: aber wir haben in unserem Team eine sehr versierte Person.

00:12:50: Du dann immer Arme gut vergewissern, damit die zahlenladen Fakten nicht verwechseln.

00:12:55: Aber das ist eine gute Möglichkeit.

00:12:56: Die gibt ja auch weiter immer und es gibt einfach die Pflegekarrenz wenn eine Pflege unvermittelt.

00:13:04: Pflege kommt ja nicht nur so schleichern sondern manchmal durch einen Unfall.

00:13:09: Also heute ist alles gut und dann ruft wer an und in dem Moment ganz anders.

00:13:16: Und dann, wenn ich dann aber arbeiten gehe und das auch noch organisieren muss, dann ist es zu viel.

00:13:23: Ja.

00:13:24: Und für das gibt's dann die Pflegekarrenszeit, also dass man da an diese Krise wieder in einen Alltag umwandeln kann, wo es möglich ist, dass man sein kann.

00:13:34: Und auch hinblicklich Versicherungen haben wir dort ganz was anderes kennenlernen dürfen?

00:13:40: Also wenn man pflegt und nicht arbeiten geht, also nicht versichert wäre.

00:13:44: Vielleicht geben diese dann selbstversichern, haben wir es so praktisch.

00:13:48: Und da kann man praktischer Versicherung im Rahmen der Pflege beanspruchen.

00:13:53: Genau das ist eine feine Geschichte.

00:13:54: einfach, dass da... Es ist ein Wassertropfen aber es ist trotzdem was Feines, was von der Regierung angeboten wird.

00:14:03: Gleichzeitig ist es halt so die Pflege zu Hause ist schon was, was ich für meine Angehörigen zu Hause leisten will oder einen Druckkorb oder glaube.

00:14:18: Aber es ist kein Entlohnungssystem, finde ich das doch.

00:14:21: Ist auch schwierig, haben wir ja nicht Urlaub nehmen und solche Sachen.

00:14:24: Es ist so wie sie in Niederösterreich waren mal so ein Versuch mit Eltern, ihre Kinder, ihre Erwachsenen, Kinder zuhause pflegen.

00:14:33: Frau Walli Bibel, wollen wir jetzt nur zurückgehen?

00:14:37: im Vorfeld gesagt haben, dass da dann direkt Familienmitglieder bei ihnen sind.

00:14:44: Dass die Pflege einmal so ein bisschen eine andere Sichtweise erhält.

00:14:48: Kann man sagen wenn man diese Situation als solches akzeptiert hat kann man diese Zeit auch als Chance sehen?

00:14:57: Ja das ist ein schöner Gedanke und ich... Also wir haben auch immer fast jährlich so eine Lesung, wo wir mal pflegende Angehörige gebeten haben um Geschichten zum zu ihrer Pflege zu schreiben.

00:15:13: Und da sind ganz viel wertvolle Sachen dabei die man dann für sich herausholt und es geht um Beziehungszeit Und ich glaube, also ich kann es nur als eigene Erfahrung jetzt sagen.

00:15:27: Mein Schwiegervater ist jetzt vor einem Jahr verstorben und da war fünf Jahre sehr pflegebedürftig und die habe da mit unterstützt.

00:15:35: meine Schwiegermutter und ich hab ein schwieriges Thema mit dem in meinem Leben gehabt und diese letzte Zeit war so versöhnlich und auch so humorvoll und das war so eine schöne Zeit!

00:15:50: Ja, da bin ich fest überzeugt und das erlebe ich aber nicht.

00:15:52: Das ist ja meine Aufgabe als psychischer Liberatorin zu den Ressourcen zu schauen.

00:15:56: Zu denen was stärkt in dieser Situation und da kommen viele Dinge an die den Menschen nicht bewusst sind.

00:16:03: Das sind Begegnungen, Beziehungen, die ihr lebt und wo über es beitragen.

00:16:07: Und dieses Geben und Nehmen vielleicht nicht mehr in dem Sinne so stattfindet, ich gibt etwas und ich krieg was?

00:16:14: Nicht das, was ich glaube dass ich kriegen kann sondern wenn ich auf die anderen Dinge hinschaue die kummern und die gegeben werden an mich, dann ist glaube ich sehr erfüllend auch.

00:16:25: Manchmal ist es einfach sehr, sehr anstrengend wenn Menschen einfach nicht in der Reflexion sind also die angehörig, die zu pflegenden Und gleichzeitig kann ich immer was als Stärkung für mich lernen In Grenzsetzung, was auch immer.

00:16:41: Ja,

00:16:43: insofern ich mich da jetzt gar nicht mehr länger nachfragen.

00:16:46: Weil das ist so ein schönes Schlusswort gewesen und ich glaube da kann sich definitiv jeder von unseren Zuhörerinnen und Zuhäurer was mitnehmen.

00:16:55: Vorweilig Bibel!

00:16:55: Ich sage vielen herzlichen Dank für dieses offene und sehr wertschätzende Gespräch und wünsche natürlich alles Guter weiter hin.